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Motivation kann man lernen


Und zwar mit den folgenden fünf Strategien


Wenn wir sie haben, sind wir kaum zu bremsen, doch wehe, sie kommt uns mal abhanden: die Motivation. Warum wir nicht verzweifeln müssen, wenn wir mal ein Trainingstief haben, verrät Diplom-Sportwissenschaftler Hendrik Schaar (44) vom Meridian Spa & Fitness und der Meridian Academy.

„Motivation kann man lernen“, weiß Hendrik Schaar, der Schulleiter der Meridian Academy. Und zwar mit den folgenden fünf Strategien. Denn sie helfen dabei, langfristig am Ball zu bleiben und sich von vermeintlichen Trainings-Misserfolgen nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

1. AM ANFANG STEHT DIE ZIELSETZUNG

Einfach anfangen, das ist das beste Rezept. Aber wie? „Wenn wir keine Ahnung davon haben, wohin wir wollen, wissen wir auch nicht, wie wir dort ankommen sollen“, erklärt Hendrik Schaar. Der erste Schritt zum neuen „Sport-Ich“ ist also die Zielsetzung: „Egal, ob es konkret ist, wie zum Beispiel zehn Kilo weniger auf die Waage zu bringen, oder ob es generell der Wunsch nach einer besseren körperlichen Fitness ist.“ Haben wir dieses Ziel einmal für uns definiert, entsteht in unserem Kopf die Vision von dem, was wir erreichen wollen. „So bringen wir unsere Leistungsfähigkeit mit unserer Leistungsbereitschaft in Einklang.“

2. KLEINE HÜRDEN UMGEHEN

„Bewegung gehört zum Leben dazu“, findet der Meridian-Experte. Wenn das bloß unser innerer Schweinehund auch akzeptieren würde. Gegen die Ausrede ‚Ich hatte keine Zeit mehr, meine Sportsachen zu Hause zu holen’ hilft das: Tasche am Abend vorher packen und morgens direkt mitnehmen. Fordere dich selbst heraus und erzähle den Kollegen von deinem Sportvorhaben – ein zusätzlicher Ansporn. Gegen monotones Training hilft Abwechslung: Wer Liegestütze über hat, sollte seinen Trainer um eine Alternativübung bitten. „Solche Motivationstricks sind prima“, sagt der 44-Jährige. „Langfristig funktioniert es am besten, wenn man Bewegung als Bestandteil seines Lebens begreift. Wie essen oder schlafen.“

3. ETAPPENSIEGE FEIERN

„Der Weg ist das Ziel. Wir sollten nicht erst dann auf uns stolz sein, wenn wir nach einem dreiviertel Jahr Training die gewünschte Strand-Figur erreicht haben. Jede absolvierte Sporteinheit ist ein Erfolg, denn er ist ein Teil des Gesamtergebnisses. Wichtig: keine übertriebenen Ziele setzen, realistische Vorhaben sind das richtige Futter, damit wir langfristig motiviert bleiben.“

4. STAGNATION AKZEPTIEREN

„Erfolgskurven gehen niemals immer nur steil nach oben: Oft nehmen wir trotz effektivem Sport und angepasster Ernährung über mehrere Tage nicht ab oder werden beim Lauf auf der Skillmill, das ist ein ergonomisch konzipiertes Laufband, das durch die eigene Körperkraft betrieben wird, einfach nicht schneller. Ein Misserfolg? Im Gegenteil, das ist völlig normal. Die Motivationsstrategie in diesem Fall lautet: die vorübergehende Stagnation als einen notwendigen Schritt innerhalb des Trainingsplans begreifen und akzeptieren. Die nächste Hochphase kommt, versprochen.“

5. TEAM-PLAYER WERDEN

„Der Partner, ein Freund oder eine Sportgruppe – Sport im Team ist aus mehreren Gründen förderlich für die Motivation. Sparringspartner ziehen einen mit, wenn man mal ein Tief hat, das motiviert ungemein. Andersherum gibt es dem Selbstwertgefühl einen Kick, wenn man es schafft, den Partner mitzureißen.“