Machen Sie mal langsam ...

... mit unseren 3 Tipps für achtsames Essen

Kennen Sie das auch? Wenn Stress und Hektik Ihren Alltag bestimmen, fällt es Ihnen schwer, innezuhalten und bewusst etwas zu genießen.
Zeit für ausgedehnte, wohltuende Mahlzeiten bleibt dabei selten und so fällt die Wahl gerne auf Nahrungsmittel, die vertraut sind und schnell sättigen.

Das Prinzip des achtsamen Essens zielt darauf ab, beim Essen etwas zu entschleunigen, mögliche ungesunde Verhaltensmuster in Bezug auf die Ernährung zu durchbrechen und wieder mehr dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen. So lernen Sie, mit Ihrem Körper in Verbindung zu stehen, Signale wahrzunehmen und angemessen auf sie zu reagieren. Und es hilft, sowohl einen genussvolleren Umgang mit Essen als auch einen fürsorglicheren Umgang mit Ihrem Körper zu pflegen.

Wir geben Ihnen drei Tipps, die Sie auf Ihrem Weg zu achtsamer und intuitiver Ernährung unterstützen und Ihnen so zu einem völlig neuen Körpergefühl verhelfen können.

 

 


1.

Achtsames Essen startet beim Einkauf

Schon beim Gang in den Supermarkt kann Achtsamkeit geübt werden. Riechen Sie an den Lebensmitteln und beäugen Sie diese ganz genau. Achten Sie bei der Auswahl der Lebensmittel darauf, möglichst regionale und saisonale Produkte zu wählen, denn diese sind nicht nur reicher an Vitaminen, sondern prägen auch das Geschmackserlebnis erheblich. Eine möglichst ausgewogene und gesunde Ernährung steigert zusätzlich das Wohlbefinden. Sorgen Sie doch mal für mehr Abwechslung in der Küche und probieren Sie ein neues Rezept aus!

2.

Vertrauen ist gut, Selbstvertrauen ist besser!

Trennen Sie sich von Diät-Ratgebern. Achtsames Essen bedeutet auch, sich auf sich selbst zu fokussieren und vorgefertigte Ernährungspläne oder Diätbücher außen vor zu lassen. Lernen Sie, sich selbst zu vertrauen. Hilfreich ist es, während und auch nach den Mahlzeiten in sich hineinzuhorchen:

  • Warum esse ich gerade?
  • Hat mir meine ausgewählte Mahlzeit gutgetan?
  • Was denke oder tue ich während des Essens?
  • Was fühle ich beim Essen?
  • Habe ich heute schon genug getrunken?

So bekommen Sie schnell ein Gefühl dafür, was und wie viel Ihr Körper wirklich braucht und was ihm guttut.

3.

Kleine Pausen wirken Wunder

Genuss braucht Zeit! Erlauben Sie sich, jeden Bissen bewusst wahrzunehmen und schalten Sie besonders bei Lieblingsgerichten einen Gang herunter. Schauen Sie sich den Bissen auf Ihrer Gabel genau an. Welche Form, welche Farbe hat das Essen? Wie riecht es? Versuchen Sie, beim Kauen auf die Konsistenz und den Geschmack zu achten. Wie empfinden Sie den Nachgeschmack?

Auch beim Essen tut es gut, ab und zu kurz durchzuatmen und innezuhalten. Legen Sie zwischendurch mal das Besteck beiseite und fragen Sie sich, ob Sie noch hungrig sind oder ob Sie den nächsten Bissen noch genießen würden. Achten und hören Sie auf das Einsetzen des Sättigungsgefühls.

Ihr Getränk sollten Sie ebenso achtsam – mit langsamen Schlucken – zu sich nehmen. Spüren Sie, wie die Flüssigkeit Ihren Rachen hinunterfließt und Sie von innen erfrischt und belebt.

Ein (weiterer) positiver Nebeneffekt des langsamen Essens: Der Stoffwechsel kann viel effektiver arbeiten – so findet Ihr Körper auf natürliche Weise zu seinem Idealgewicht.

Fazit:

Übung macht den Meister

Achtsames Essen kann trainiert werden. Sollte es Ihnen anfangs schwerfallen, mit Bedacht zu essen: keine Sorge! Geben Sie sich Zeit und sehen Sie jede Mahlzeit als neue Möglichkeit, Achtsamkeit zu erlernen.

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