In 5 Schritten zum gesunden Säure-Basen-Haushalt

Sauer macht lustig? Nicht unbedingt!

15.05.2019

Moderne Lebensgewohnheiten wie zum Beispiel ein Überschuss an säurehaltigen Nahrungsmitteln und zu wenig Bewegung sorgen oftmals für ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. Die Folge: Man fühlt sich antriebslos, müde und verspürt kaum natürlichen Hunger. In vielen Fällen kommen Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hautunreinheiten und Juckreiz hinzu.
Basische vs. säurebildende Lebensmittel

Eine ausgewogene Ernährung steht an oberster Stelle. Der Einstieg in eine vorwiegend basische Ernährung ist einfacher, als Sie denken, auch wenn’s auf den ersten Blick nicht so aussieht: Schränken Sie den Verzehr zuckerhaltiger, eiweißreicher und tierischer Nahrungs- und Genussmittel ein und ziehen Sie alternativ leckere Gerichte mit Vollkornprodukten und Naturreis vor. Den Schokoriegel für zwischendurch tauschen Sie am besten so oft wie möglich gegen eine Handvoll Nüsse ein. Integrieren Sie bewusst basenbildende Lebensmittel in Ihre Ernährung wie z.B. Kartoffeln, Blatt- und Wurzelgemüse sowie reifes Obst. Und um eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement Zink zu gewährleisten, ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten regelmäßig mit Hülsenfrüchten oder kleineren Mengen Rindfleisch. Trinken Sie täglich ausreichend Leitungswasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure, basische Tees sind ebenfalls eine gute Ergänzung. 

Kleine Faustregel: Grundsätzlich sollte das Verhältnis der basen- zu säurebildenden Nahrungsmittel in etwa 80 zu 20betragen. Dabei ist nicht alles, was sauer schmeckt, auch zwangsläufig säurebildend. So stehen z.B. Zitronen auf der Seite der basenbildenden Nahrungsmittel, während Zucker säurebildend wirkt.

Das klingt jetzt alles schwieriger, als es ist. Wenn Sie doch einmal schwach werden sollten, dann ärgern Sie sich nicht. Genießen Sie den kleinen „Ausrutscher“ und starten Sie am nächsten Tag einfach neu.

Die optimale Starthilfe bieten die basenüberschüssigen, natürlichen Nahrungsmittel unseres Partners P. Jentschura®, die Sie in allen Meridian-Anlagen finden. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Um Ihnen den Einstieg in eine basische Ernährung zu erleichtern, hat Ihnen unsere Dipl. Oecotrophologin Bintu Chamdrei leckere Rezepte zusammengestellt.

Streicheleinheiten für die Leber

Ihre Leber ist ein wichtiges Organ für den Erhalt der Säure-Basen-Balance. Indem Sie Alkohol, Nikotin und ähnliche belastende Genussmittel meiden, unterstützen Sie Ihre Leber bei der Arbeit und erleichtern entgiftende Prozesse. Bitterstoffe aus Zitrusfrüchten, Gemüse und Kräutern pflegen die Leber und wirken sich positiv auf die Gesundheit aus.

Abends KEIN tierisches Eiweiß!

Tierisches Eiweiß wird abends aufgrund des Ruhemodus des Stoffwechsels ab ca. 18 Uhr schwer aufgespalten. Der Verdauungsprozess kann nicht vollständig durchgeführt werden und das tierische Eiweiß/Fett wird im Blut, in den Organen und Gelenken abgelagert. Tierisches Eiweiß bitte immer mittags zu sich nehmen, wenn die Verdauungskraft des Körpers am größten ist und die Aufspaltung des Eiweißes leichter fällt.

Zu den Mahlzeiten nur KLEINE Mengen trinken!

Zu große Trinkmengen führen zu einer Verdünnung  der Verdauungenzyme und somit zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels. Auch kalte Getränke erschweren den Stoffwechsel, da der Körper einen Teil der Energie zur Wärmeerzeugung und nicht für die Verdauung einsetzen muss.

Tief durchatmen, bitte!

Auch die Lunge ist entscheidend an der Ausscheidung von Säuren beteiligt, die auf natürliche Weise im Stoffwechsel entstehen. Je intensiver Sie atmen, desto mehr kann die Lunge in dieser Hinsicht leisten. Empfehlenswert ist es, diese Ausscheidungsprozesse aktiv zu unterstützen, am besten mit viel Bewegung an der frischen Luft. 

Schwitzen, schwitzen, schwitzen

Bewegung hilft nicht nur der Lunge auf die Sprünge, auch die Haut kann hiervon profitieren.  Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, kann Ihr Körper über den Schweiß überschüssige Säuren ausscheiden. Einen vergleichbaren Effekt und obendrauf eine ordentliche Portion Entspannung bieten alternativ Saunagänge.

Stress abbauen

Zu viel Stress und Anspannung lassen den Körper ebenfalls übersäuern. Sorgen Sie für Ausgleich im Alltag und gönnen Sie sich regelmäßige Verschnaufpausen. Schalten Sie zwischendurch Ihr Handy ab, genießen Sie ein paar ruhige Momente bei einem heißen Bad oder schnappen Sie sich ein spannendes Buch und legen Sie sich zum Lesen in die Sonne.

Unsere 12-Tage-Mental Wellness Challenge hilft Ihnen, mit einfachen Tricks und Tipps nicht nur Ihren Stresslevel zu reduzieren, sondern auch Ihre mentale Gesundheit langfristig zu verbessern. Mehr erfahren Sie hier.

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