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Fitness-Trends 2018


Functional, High Intensity, Mobility und Bodyweight: Welches Training bringt welchen Output und vor allem: Welche Methode ist die richtige für mich?


FUNCTIONAL TRAINING: TEAMWORK FÜR DIE MUSKELN

Hamburg, Dezember 2017. Die funktionelle Trainingsmethode integriert gleichzeitig mehrere Muskeln und Muskelgruppen. Ziel ist es, den Körper zu stabilisieren und Muskelapparat, Sehnen und Gelenke für den Alltag und sportliche Belastungen fit zu machen. „Es werden Bewegungen statt einzelner Muskeln trainiert“, erklärt Mareike Blank (31), Produktmanagerin Fitness im Meridian Spa & Fitness. „Der Unterschied zu anderen Trainingsmethoden wie zum Beispiel Krafttraining liegt darin, nicht nur die Muskelkraft in den Vordergrund zu stellen, sondern den Bewegungsapparat ganzheitlich zu trainieren und zu stabilisieren und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Schöne Muskeln gibt es dazu aber auch noch.“ Wo sonst Gerätepolster für Halt sorgten, stabilisiert bei freien und dreidimensionalen Übungen wie Kniebeugen, Sprüngen oder Klimmzügen die eigene Bauch- und Rückenmuskulatur den Rumpf. „ Der Körper wird mit den komplexen Übungen im Ganzen gekräftigt und nicht nur in seinen Einzelteilen optimiert“, so Mareike Blank. „Functional Training ist auf jedem Trainingslevel und für jede Altersgruppe durchführbar und somit perfekt für alle Sportler, vom Einsteiger bis zum Profi.“

HIGH INTENSITY INTERVAL TRAINING: GEHEIMWAFFE GEGEN FETT

Beim High Intensity Interval Training (HIIT) wechseln sich kurze hochintensive Belastungsphasen mit kurzen Erholungsphasen ab. Mountain Climbers, Jumping Jacks, Burpees – üblicherweise für 20 bis 40 Sekunden, darauf folgen ein paar Sekunden Erholung. „HIIT wirkt wie ein Wechselbad auf Körper und Stoffwechsel“, erklärt Mareike Blank. „Mit der Kombination aus Anstrengung und Entspannung bringst du deinen Körper dazu, langanhaltend Kalorien zu verbrennen, auch wenn das Training bereits vorbei ist. Der Wechsel zwischen den beiden Belastungsintensitäten ist sehr viel fordernder als eine Trainingseinheit in gleichmäßigem Tempo. Daher entsteht durch HIIT auch ein höheres Sauerstoffdefizit, ein deutlich längerer ‚Nachbrenneffekt’ und damit mehr Fettabbau.“ HIIT ist perfekt für Menschen, die nur eine kurze Dauer für ein Training aufwenden wollen und gerne an ihre individuelle Belastungsgrenze gehen. „Ein riesiger Spaß, wenn man das Gefühl mag, sich komplett ausgepowert zu haben!“

MOBILITY TRAINING: GANZ GESCHMEIDIG

„Beim Mobility Training triggern wir die Gelenke und die Faszien “, erklärt Mareike Blank vom Meridian Spa & Fitness. Mobility ist ein Beweglichkeitstraining, das an Gelenken, Bändern, Sehnen, Faszien und der Muskulatur ansetzt. Unter Mobilität ist allerdings nicht nur die reine Beweglichkeit, sondern auch ein Zusammenspiel zwischen Muskeln und Gelenken zu verstehen. Es fungiert außerdem als effektive Ergänzung zu anderen Trainingsmethoden: „Ohne die richtige Beweglichkeit ist das beste Krafttraining nur halb so effektiv“, weiß die 31-Jährige. Die Vorteile eines geschmeidigen Körpers: Eine gute Beweglichkeit beugt Fehlhaltungen, Schmerzen und Verletzungen vor. Faszien-Techniken wie das Abrollen mit der Blackroll sind die beste Muskelfaser- und Faszienpflege – für eine gute Durchblutung und den Abbau von Stoffwechselendprodukten. „Bei uns im Meridian bauen wir anstelle des üblichen Stretchings immer mehr Mobility Moves in Warm-up und Cool Down ein.“ Mareike Blank erklärt den Unterschied: „Beides wird oft fälschlicherweise synonym verwendet. Beim Stretching arbeitet man mit verschiedenen Dehnmethoden. Die Mobilisation hingegen ist ein ganzheitlicher bewegungsgestützter Ansatz, der alle Bereiche anspricht, die eine Beweglichkeitseinschränkung zur Folge haben können. Übungen zu Mobility schließen mehrere Gelenke wie Hüfte, Rücken und Schulter mit ein. Somit eignet sich zum Beispiel Yoga als perfektes Mobility-Workout.“

BODYWEIGHT TRAINING: DIE URFORM DES KRAFTTRAININGS

Unser Körper wird beim Bodyweight Training funktionell, also ganzheitlich, gefordert. Das Besondere: Bei Eigengewichtsübungen, die nicht selten ganze Bewegungsabläufe beinhalten, werden zwangsläufig mehrere Körperregionen trainiert, sodass Arme, Beine, Bauch und Rücken nicht nur einzeln beansprucht, sondern auch die Effizienz und das Zusammenwirken der jeweiligen Körperregionen trainiert werden. „Die freien Übungen mit dem eigenen Körpergewicht beanspruchen den Bewegungsapparat mehrdimensional“, so Mareike Blank. Es ist außerdem die ideale Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining. Kurze Pausen halten die Herzfrequenz in der Höhe, Fett wird optimal verbrannt. „Je nach Fitnesslevel lässt sich das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht steigern, indem wir zum Beispiel schwierigere Übungen mit jeweils kürzeren Pausen zwischendurch machen.“